Dienstag, 3. Februar 2015

Die richtige Verkaufsplattform finden



Die Möglichkeit der Nutzung eines zielgerichteten Verkaufskanals ist definitiv ein Pluspunkt, den Dawanda bietet.

Kunden genießen ein farbenfrohes Einkaufsparadies, was stets geöffnet hat. Sie können nach Lust und Laune schlendern, bummeln, staunen und sich wohlfühlen. Das möchtest Du natürlich auch, Dich wohlfühlen und vor allem der Strategie von Dawanda folgend, gut verkaufen. Dafür hast du ja schließlich Deinen eigenen Shop eingerichtet. Und was gibt es Schöneres, als im großen Stil zu verkaufen, um mit größeren Unternehmen zu konkurrieren und mitzuhalten.

Wenn diese Dinge bei Dir zutreffen, musst Du jetzt eigentlich nicht mehr weiter lesen. Denn dann hast du die Hürde bereits genommen und Dich zu einem Verkaufsgenie entwickelt.

Für diejenigen, wo es nicht so gut läuft, werfen wir einen Blick hinter die schillernde Dawanda- Fassade:

Ich verkaufe einfach zu wenig, liegt es an meinen Produkten?

Wenn Deine Verkäufe eher stagnieren als explodieren und wenn sich immer mehr Unzufriedenheit breitmacht und Dein Töpfchen auf Sparflamme kocht:

Dann solltest Du Deine Aktivitäten auf Dawanda einmal genauer unter die Lupe nehmen.
Und wir sprechen hier gezielt von Deinen Aktivitäten, nicht etwa von Deinen Produkten, denn diese sind vermutlich einzigartig und besitzen einen zauberhaften Charakter. Umso schwieriger ist es vielleicht zu verstehen, warum nur wenige Besucher Interesse zeigen.

Vielleicht hilft für den Anfang dieses kleine Porträt:

  • Viele Händler sehen kaum eine Alternative zu Dawanda. Bis auf Etsy gibt es keine wirkliche Konkurrenz, wobei dessen Bekanntheitsgrad im deutschen Verkaufsbereich eher eine untergeordnete Rolle spielen dürfte.
  • Je nach Sortiment ist der Händler somit einem großen Konkurrenzdruck innerhalb des Verkaufskanals ausgesetzt.
  • Es gibt eine große Vielfalt an Produkten auf dem Kreativmarkt, aber auch zum Unmut der Herausgeber viele Nachahmer oder gar welche, die genau das gleiche Produkt in den Kanal schieben, quasi ein Plagiat. 
  • Dieser Trend kann zu negativen Umsätzen führen.
  • Werbestrategien in Form von bezahlten Werbeanzeigen sind wichtig, aber sie sollten nicht auf dem Rücken der kleinen Unternehmen ausgetragen werden. Denn der kleine Nebenbei-Verkäufer muss hier die gleiche Höhe an Werbekosten tragen, wie der kapitalstärkere Shop.
  • Die Folge: Der kleine Unternehmer wird über kurz oder lang an diesen Kosten scheitern und schleichend die Bildfläche verlassen.


Trotz aller Kritikpunkte steigt der Bekanntheitsgrad des Handmade-Verkaufskanals, was in erster Linie auf die zielgruppengerechte Vermarktung zurückzuführen ist. So stützen sich weiterhin viele Händler auf den Handmade-Verkaufskanal, denn hier können sie sich relativ sicher sein, dass die Interessenten auf der Suche nach einzigartigen, handgemachten Produkten sind.
Dieses positive Merkmal solltest Du selbstverständlich weiterhin nutzen, gleichwohl darf die Einbahnstraße nicht in einer Sackgasse enden.



Präsentiere Dich, Du hast die Wahl!

Schau Dich einmal genau um und strecke Deine Fühler aus. Grundsätzlich verlassen sich die Kunden auf ihrer Suche nach Produkten auf die Trefferlisten von Suchmaschinen wie Google, bing oder yahoo. Wir müssen nicht verdeutlichen, dass Google eine der größten Suchmaschinen überhaupt ist. Dicht gefolgt von Social Media Einrichtungen wie Facebook, Pinterest, Xing, Twitter & Co, den Netzwerken welche Fotos, Videos, Nachrichten und vieles mehr publizieren.
Fest steht, wenn Du diese Einrichtungen außerhalb Deines Handmade- Verkaufsportals mit Informationen fütterst, werden sie Dir eine große Hilfe sein. Google liebt diese Publikationen, welche sich auch als Blog oder Website offerieren und schickt kleine Roboter hinaus, die genau lesen und wichtige Informationen herausfiltern.

Berücksichtigend, das viele Handmade -Verkäufer unter uns keine IT-Spezialisten sind und es auch nicht unbedingt werden wollen, versuchen wir Schritt für Schritt vorzugehen, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten Dir Deine eigene Internetpräsenz verschafft und was Du dafür tun musst, um in Zukunft noch erfolgreicher zu verkaufen.

Die eigene Präsenz ist kein Hexenwerk!

Dennoch warten drei Herausforderungen auf Dich: 

  1. Website oder Online-Shop müssen im Internet gefunden werden.
  2. Die Kunden auf eine attraktive, abwechslungsreiche und nutzerfreundliche Website-Landschaft einladen und zu Aktivitäten anregen.
  3. Je nach Budget sollten die Kosten der jeweiligen Anbieter überschaubar sein.


Sei es für den Nutzer oder den Kunden, eine Website muss interessant sein und in Suchmaschinen gefunden werden. Es geht somit nicht nur darum, seine Produkte und Leistungen anschaulich zu beschreiben, sondern es müssen auch Suchbegriffe berücksichtigt werden, die es erlauben Produkte herauszufiltern.

Natürlich möchtest Du dabei weit oben aufgelistet sein, dass bedeutet Du musst die Suchmaschine so optimieren, dass das Gelesene von den Google Robotern einen positiven Einfluss nimmt. Das nennt man „Search Engine Optimization“, kurz SEO. Zu den genauen Inhalten kommen wir später.
Wenn du das geschafft hast, finden die Kunden recht zügig den Weg auf Deine Website, aber wenn sie nicht ansprechend genug ist, verlassen sie diese genauso schnell wieder.

Deine Startseite ist Dein Schaufenster, klar, übersichtlich und informativ!

Bewährt hat es sich hier mit einem eigenen Blog zu starten, der alle wesentlichen Inhalte einer guten Website berücksichtigt. Mach die Kunden neugierig auf Dich, Deine Person, wer Du bist, was Du tust und selbstverständlich auf Deine Produkte. Dabei sind Deinen gestalterischen Fähigkeiten keine Grenzen gesetzt. Jimdo ist insbesondere für Einsteiger eine super Adresse, denn der Homepage-Baukasten führt Dich mit einer konsequenten Leichtigkeit zum Ziel.

Dawanda kann selbstverständlich Dein sicherer Hafen bleiben, allerdings macht es in der heutigen Zeit wenig Sinn, seine Chancen einzig und allein auf einen Verkaufskanal zu setzen. Verstehe Deine Website als das Tor zu weiteren Möglichkeiten, öffne es für viele Menschen und lass sie an Deinen einzigartigen Produkten teilhaben.

Wenn Dir der Gedanke einer eigenen Website gefällt, dann werden Dich die folgenden Themen neugierig machen:

  • Grundsätzliche Kriterien einer Website
  • Vorteile gegenüber Dawanda oder Etsy
  • Anwenderbeispiele, Blogs wie wichtig sind sie?
  • Blogsystem Word-Press
  • Grundlagen SEO
  • Social Media richtig nutzen

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Steffi von Keramik-Fleury

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